Erinnert ihr euch noch an den E-Postbrief?

Der E-Postbrief wurde 2010 als Versuch der Deutschen Post eingeführt, um verlorene Marktanteile des Briefes an die E-Mail wieder gut zu machen und das Briefgeheimnis ins Internet zu verlagern – doch hat das Früchte getragen? Wo liegen die Unterschiede zu einer normalen E-Mail und was bekommt man für sein Geld?

Ich bin auf ein interessantes Video gestoßen, wie erfolgreich die Idee tatsächlich war:

 

 

 

 

Hilfe mein Outlook läuft über!

Viele kennen es nur allzu gut: Das Outlook-Postfach quillt über, aber eigentlich weiß man gar nicht so recht, ob man die Flut an gehorteten E-Mails jemals noch brauchen wird.

Die Gründe für den Verbleib von E-Mails im Postfach oder Papierkorb sind verschieden. Viele Outlook-User heben E-Mails aus Dokumentationsgründen auf, um irgendwann mal irgendwas nachweisen zu können. Doch muss das wirklich sein? Müssen diese E-Mails wirklich dazu beitragen, dass das Postfach zu einer Rumpelkammer verkommt? Die Antwort lautet: Das muss nicht sein!

Outlook E-Mail Archivierung

Mittlerweile gibt es viel sinnvollere Alternativen. Eine Alternative möchte ich euch im Folgenden einmal vorstellen und die nennt sich E-Mail Archivierung. Es existieren viele Methoden, wie sich E-Mails archivieren lassen, doch es gibt einen Weg der besonders für Unternehmen interessant sein dürfte: die rechtskonforme E-Mail-Archivierung durch externe Unternehmen. Der Vorteil daran? Das Unternehmen bzw. die IT-Beauftragten müssen sich nicht mehr um dieses komplexe Thema kümmern und können sich voll und ganz auf ihre eigenen Aufgaben konzentrieren. Die voll gemangeten Lösungen der Anbieter sind oft so umfangreich, dass man sich im Prinzip entspannt zurück lehnen kann. Die Voraussetzung, um die komfortablen Services zu nutzen, sind natürlich gewisse finanzielle Mitte, denn – das weiß jeder – ohne Moos ist nichts los. Ein weiterer Pluspunkt ist definitiv, dass durch die Übergabe an einen externen Experten alle Gesetzesgrundlagen gewahrt werden, da in diesem Bereich mittlerweile sensible Vorschriften gelten. So ist es zum Beispiel sogar Pflicht (!) für ein Unternehmen gewisse Mails, die als Handelsbriefe einzustufen sind, zu archivieren.

Es ist also tatsächlich sinnvoll sich als Unternehmen einmal mehr über eine sinnvolle und gesetzeskonforme Archivierung Gedanken zu machen.

„Locky“ kann auch dich treffen

So harmlos der Name „Locky“ auch klingen mag: Dahinter versteckt sich ein diabolischer Virus mit großem Schadenspotenzial.

„Locky“ ist die neueste Kreation der Internet-Kriminellen – und er hat es in sich. Per E-Mail im Anhang verschickt, kann er nur durch einen falschen Klick den kompletten PC unbrauchbar machen. Es handelt sich bei den E-Mails um vermeidliche Rechnungen, mit Word-Anhang. Die Zahlungsaufforderungen sind in korrekten Deutsch formuliert und geben zunächst keinen Hinweis auf eine Fälschung. Klickt der unwissende Empfänger jedoch auf den Anhang, werden sämtliche Dateien auf dem Gerät verschlüsselt und somit unbrauchbar gemacht. Das Gerät ist im Prinzip reif für den Elektroschrott. Nur durch eine Lösegeldzahlung soll der Rechner wieder freigeschaltet werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät allerdings davon ab, den Forderungen der Ganoven nachzukommen, da die Zahlung wohl nicht die versprochene Wirkung zeigen wird.

Locky-Virus

Auffällig ist, dass deutlich öfter deutsche Nutzer betroffen sind, als Menschen in der Niederlande oder den USA. Bei einem Top-Wert von 5300 Neuinfektionen pro Stunde ist also allerhöchste Vorsicht und Misstrauen geboten. Der Virus ist zudem noch mit einer Spezialfunktion ausgestattet, der auch komplette Netzwerke lahmlegen kann, indem er sich in diesen kopiert. So passiert im Fraunhofer-Institut, nachdem ein Arbeitsplatz-PC mit dem Virus infiziert wurde.

Zum Schutz gilt also als oberstes Gebot: Auf keinen Fall überstürzt und panisch den Anhang in einer vermeidlichen Rechnungs-Mail öffnen, bei der man sich nicht sicher ist, ob diese seriös ist. Kennt man den Empfänger nicht, so sollte man den Anhang niemals öffnen!

Befolgt man diese einfachen Ratschläge, so ist es eigentlich nahezu unmöglich sich mit dem Virus zu infizieren.

Was kaufen Deutsche eigentlich online?

E-Commerce boomt. Mittlerweile wird in bestimmten Geschäftsbereichen fast jeder 4. Kauf online abgewickelt. Das liegt nicht nur an der immer weiter ansteigenden Online-Affinität, sondern auch an Innovationen, die das Shoppen im Netz einfach bequemer machen.

Bürger in der Bundesrepublik kaufen zwar lange noch nicht so viel und so häufig online, wie es die US-Amerikaner tun, es ist allerdings ein deutlicher Trend nach oben zu erkennen.

Doch was kauft man in Deutschland eigentlich am liebsten online und wozu geht man lieber noch in den Markt seines Vertrauens? Das werde ich euch in meinem heutigen Beitrag berichten.

Online-Kaufen

In der Fußgängerzone großer Städte reiht sich ein Bekleidungsgeschäft an das nächste und alle versprechen sie super Auswahl und vor allem super Preise. Doch der deutsche Konsument möchte sich gar nicht mehr so sehr von den Versprechen der Einzelhändler verführen lassen, er geht lieber online auf Shopping-Tour. Im E-Commerce-Geschäft wird der meiste Umsatz nämlich deutlich durch Kleidung und Sportartikel erzielt. Ganze 66 % am Gesamtumsatz macht das aus. Doch auch Gebrauchsgüter, wie z.B. Möbel oder Spielzeug stehen ganz weit oben auf dem Online-Wunschzettel der Deutschen, sie machen etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Auch Urlaubsunterkünfte bucht man in Deutschland gerne online. 46 % des Umsatzes werden in diesem Sektor erwirtschaftet.

Güter, die den alltäglichen Bereich betreffen, werden jedoch noch nicht so gerne online gekauft. Das leuchtet auch ein, denn Supermärkte sind meist gleich um die Ecke, bieten jede Menge Auswahl und günstige Preise. Hier können nur vergleichsweise niedrige 15 % des Gesamtumsatzes verbucht werden.

Es ist also klar zu erkennen: Für manche Artikel wird lieber noch der Laden des Vertrauens aufgesucht, aus den verschiedensten Gründen. E-Commerce hat jedoch erhebliches Potenzial in nahezu allen Bereichen, auch wenn die meisten von euch Joghurt vielleicht noch nicht online gekauft haben.